„Wir wollen Präsenz zeigen“

Das KJN (Kinder und Jugend Netzwerk) hat in der Brückstraße 20 eine Projektwerkstatt eröffnet. In den neu gestalteten Räumlichkeiten sollen Ausstellungen und Projekte präsentiert werden. Auch wird hier ein Ort entstehen, um zusammen mit Neustädtern und Interessierten Ideen zu entwickeln und um mehr Präsenz in der Öffentlichkeit zu zeigen.

Die Räumlichkeiten sollen möglichst viel genutzt werden und stehen bei Bedarf auch anderen Vereinen und Gruppen zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr sowie von 15 bis 18 Uhr, mittwochs nur von 10 bis 12 Uhr.


„Mit diesem zentralen Anlaufpunkt in der Innenstadt können wir unsere Aufgaben, auch in puncto Organisation und Verwaltung, perfekt bündeln“, erklärte der 1. Vorsitzende Mano Salokat. Dieser Schritt sei zunächst einmal die Krönung einer rapiden und beeindruckenden Entwicklung in den letzten sieben Jahren. 25 Gründungsmitglieder brachten den Verein, der aus einem ehrenamtlichen Netzwerk entstand, im September 2011 auf den Weg. Mit schulübergreifenden Nachmittagsangeboten und Gründung der Generationenband „Welle 23“ war der Auftakt gemacht.

Das Kinder und Jugend Netzwerk entwickelte sich mehr und mehr zum Erfolgsmodell. Immer neue Mitstreiter, viele Begleiter und kreative Projektbetreuer sowie als Hauptgerüst ein motivierter und engagierter Vorstand neben einer stetig steigenden Anzahl von Projekten waren die Basis des kontinuierlichen Aufwärtstrends.

Neue Möglichkeiten ergaben sich auch in Sachen Finanzierung. Mit „Demokratie leben“ (positiver Bescheid für weiterhin jährliche Förderung), „Kultur macht stark“, großzügigen Spenden von Privatpersonen, von den Service-Clubs Lions und Rotary sowie den Kinderkulturpaten freuen sich die Akteure über tolle Unterstützung. Dazu kommen eine Reihe von Kooperationspartnern wie die Stadt Neustadt, die Stadtjugendpflege, zeittor-Museum und Umwelthaus, verschiedene Vereine sowie die ansässigen Schulen. In 2017 waren 15 Projekte aus „Demokratie leben“, 40 Nachmittagsangebote und 15 wöchentliche Kurse ein stolzes Ergebnis.

„Inhaltliche Schwerpunkte bilden dabei die Aspekte Kultur und Bildung sowie Demokratie und Toleranzförderung“, erklärte Mano Salokat anlässlich der Eröffnungsrede.